Zuchtziel Wooly-Lamas
Seit wir uns mit der Haltung und Zucht von Lamas befassen, gehört unser Herz den Wooly-Lamas. Entsprechend war und ist es unser ehrgeiziges Ziel, eine Wooly-Zuchtherde aufzubauen und weiter zu entwickeln, die höchste Anforderungen zu erfüllen vermag.
Um den eigenen strengen Ansprüchen zu genügen, müssen die Tiere ausgesprochen gesund und robust sein, über einen korrekten Körperbau und ein starkes Fundament verfügen. Nebst einer ausgeprägte Bewollung und den typischen Merkmalen, wird auch auf umgängliche Charaktereigenschaften geachtet.
Dank konsequenter Zuchtarbeit zählt unsere Wooly-Herde zum Besten, was in Europa zu finden ist.
Körperbau
Wir legen Wert auf grossrahmige, gut proportionierte Tiere, die in ihrer Gesamterscheinung harmonisch wirken. Dabei soll die Statur kräftig und der Körper gut bemuskelt sein. Angestrebt wird eine Widerristhöhe von 110 bis 120 Zentimeter, bei einem Körpergewicht von etwa 150 bis 180 Kilogramm.
Fundament
Seit der Domestikation in Südamerika dienen Lamas untere anderem in unwegsamem Gelände als trittsichere, ausdauernde Tragtiere. Entsprechend werden die Tiere vielfach im Trekking eingesetzt. Um diese Aufgaben zuverlässig zu erfüllen, muss ein Lama über ein gutes Fundament verfügen. Darunter verstehen wir kräftig ausgebildete Beine, eine korrekte Beinstellung, eine gute Winkelung der Hinterbeine, starke Fesseln sowie eine korrekte Ausbildung der Zehen.
Kopf
In unserer Zucht achten wir auf eine lamatypische, längliche Kopfform mit einem fehlerfrei ausgebildeten Kiefer und einer sauberen Zahnstellung.
Ähnlich einem Markenzeichen, legen wir bei unseren Woolys enorm grossen Wert auf ausgeprägt bananenförmige und zudem schön bewollte Ohren.
Bewollung (Behang)
Um der Bezeichnung «Wooly» gerecht zu werden, verlangen wir von unseren Lamas eine intensive Bewollung über den ganzen Körper, möglichst hinunter bis in den Bereich der Fesseln. Von besonderer Bedeutung ist dabei eine ausgesprochen markante Bewollung von Hals, Kopf und Ohren.
Angestrebt wird eine Faserfeinheit, die den Faserwerten von Alpakas recht nahe kommt.



